Beschäftigtenbefragung

Wir alle befinden uns in stürmischen Fahrwassern. Die Folgen der Covid 19-Pandemie betreffen jede*n – ob am Arbeitsplatz, im Homeoffice oder in Kurzarbeit – und wir befinden uns aktuell in der schwersten gesamtwirtschaftlichen Krise seit der Nachkriegszeit.

Die IG Metall hat gemeinsam mit ihren Betriebsräten, Vertrauensleuten und der Unterstützung der Mitglieder in den vergangenen Monaten bereits vieles zur Sicherung von Beschäftigung und Einkommen erreicht: tariflich, betrieblich und politisch. Aber ein schnelles Ende oder die Rückkehr zur „Normalität“ ist nicht in Sicht: Viele Betriebe sind in ihrer Existenz bedroht und Millionen Beschäftigte blicken mit Sorge in die Zukunft.

Gerade jetzt wollen die Arbeitgeber die Krise nutzen, um die Lasten auf die Beschäftigten abzuwälzen. Das heißt: Arbeitsplätze, Standorte, Einkommen, arbeitsrechtliche Standards und Sozialleistungen sind in Gefahr.

Aber: Eine Rolle rückwärts ist keine Antwort auf die Fragen der Zukunft.

Wir müssen uns anders positionieren. Besser. Und das geht am besten gemeinsam.

Deshalb möchten wir gemeinsam mit Ihnen/Dir unseren Kurs bestimmen und Sie/Dich um Ihre/Deine Meinung bitten.

Bitte nehmen Sie/nimm an der Beschäftigtenbefragung teil und zeigen Sie/zeige uns, welche Themen Ihnen/Dir am Herzen liegen, sodass die IG Metall ihr Handeln in den Betrieben, gegenüber den Arbeitgebern und in der Politik danach ausrichten kann.

Je mehr sich beteiligen, desto lauter ist unsere Stimme!

Hier der Kurzlink für den Betrieb Vallourec Deutschland GmbH Werk Rath.

Die Bearbeitung des Fragebogens dauert etwa 20 Minuten.

Fahrradkontrollen

Übermorgen am Donnerstag den 24.09.2020 und in den nächsten Wochen werden an den Werkstoren und innerhalb des Werkes wieder Fahrradkontrollen durchgeführt.

Verkehrsunsichere Fahrräder und Mitarbeiter die keine Sicherheitsweste tragen werden nicht auf das Werksgelände gelassen.

Nicht registrierte Fahrräder werden registriert.

Auch werden Fahrräder die z.B. an Waschkauen stehen, auf Verkehrssicherheit und auf persönliche Zuordnung geprüft.

Fahrräder mit großen Mängeln werden sichergestellt. Diese Zweiräder können bei der Werkfeuerwehr gegen Vorlage des Werksausweise und nach erfolgreicher Reparatur wieder abgeholt werden.

Werden die Fahrräder nicht innerhalb von 6 Wochen abgeholt, werden diese nachhaltig entsorgt.

 

Später in Rente

Das tatsächliche Renteneintrittsalter, das aktuell im Schnitt bei gut 64 Jahren liegt, wird bis zum Beginn der 2030er-Jahre um bis zu anderthalb Jahre ansteigen. Das zeigt eine Prognose des DIW.

 

Quelle: DIW 2019

Konstituierende Delegiertenversammlung der IGM Düsseldorf-Neuss

Mit einem sehr guten Ergebnis wurde Karsten Kaus zum 1. Geschäftsführer der IG Metall Düsseldorf Neuss wiedergewählt. Volker Consoir wurde als 2. Geschäftsführer und Kassierer mit einem hervorragenden Ergebnis in seinem Amt bestätigt.

Sie vertreten über 22.000 IG Metaller in Düsseldorf und Neuss

Wolfgang Freitag unser BR Vorsitzender und Alexander Szlieszus, VK Leiter, wurden zu Beisitzer für das Leitungsgremium Düsseldorf Neuss, dem Ortsvorstand, wieder- und neugewählt

Wegen der Corona-Pandemie musste die ursprünglich für März geplante Delegiertenversammlung verschoben werden und konnte jetzt unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln im traditionsreichen Vallourec Werk in Reisholz durchgeführt werden.

Unter dem Motto Alte gehen – Neue kommen wurde u.a. Ayhan Üstün ehemaliger Betriebsratsvorsitzender von Vallourec in Reisholz als langjährige Ortsvorstandsmitglieder gebührend verabschiedet.

Die IGM Geschäftsführung Düsseldorf Neuss sieht mutig in die Zukunft.
Die IG Metall steht vor großen Aufgaben. Die Corona-Krise wirkt derzeit nicht nur in der Automobil- und Zuliefererindustrie wie ein Brandbeschleuniger für die Transformation sondern in allen Branchen und Industriezweigen. Für das wiedergewählte Führungsduo steht vor allem die Weiterentwicklung der gewerkschaftlichen Durchsetzungsfähigkeit im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Auch die Erhöhung der Tarifbindung in den Metallbetrieben der Region wird ebenso Schwerpunkt der nächsten Amtszeit.

Klimaneutraler Stahl – Beschäftigte und Betriebe wissen wie

Das Direktreduktionsverfahren kann Eisenerz mithilfe von Wasserstoff zu Eisenschwamm reduzieren. Dieser wird anschließend im Elektrolichtbogenofen zu Rohstahl verarbeitet. Durch dieses Verfahren lassen sich auf der gesamte Prozesskette bis zu 95 Prozent der CO₂-Emissionen einsparen. Klimaneutral Stahl zu produzieren ist also technisch möglich. Es mangelt bisher aber an politischer Unterstützung. mehr…

 

 

Gegendemo

Die IG Metall Düsseldorf-Neuss ruft zur Teilnahme an der Gegendemo von Düsseldorf stellt sich quer am 20.09.2020 ab 14 Uhr am Johannes-Rau-Platz in Düsseldorf auf.

 

Was ist eigentlich das Handlungskonzept Stahl?

Das “Handlungskonzept Stahl” hat die Bundesregierung gemeinsam mit der IG Metall und den Betriebsräten erarbeitet und nun ­beschlossen. Es soll die deutsche Stahlindustrie auf dem Weg zu einer klimaneutralen Produktion unterstützen und Arbeitsplätze sichern.

Auf Grundlage des Handlungskonzepts Stahl sollen künftig Investitionen in treibhausgasarme und treibhausgasfreie Technologien in der Stahlindustrie unterstützt und die industrielle Nutzung von Wasserstoff vorangebracht werden.
Auch hat die Bundesregierung eingesehen und zugesichert, dass die Lage der Stahl- und anderer Grundstoffindustrien eine Überprüfung des handelspolitischen Instrumentariums der EU erfordert und bei der Reform des Emissionshandelssystems und der Überarbeitung des Beihilferahmens für den Green Deal berücksichtigt werden muss.
So hat die Bundesregierung beschlossen, dass die Zukunft der Stahlindustrie auch Thema der deutschen EU-Ratspräsidentschaft werden soll.

Jetzt geht es um die richtige Umsetzung
Die IG Metall hat politisch lange für das Handlugnskonzept gekämpft und begrüßt die Verabschiedung des Papiers. Allerdings betont die IG Metall, dass es jetzt darum geht, die konkreten Instrumente auf den Weg zu bringen. Dazu kommt: Die Entwicklung des Handlungskonzeptes hat vor der Coronapandemie begonnen und berücksichtigt die dadurch entstandenen Effekte nicht.
Jetzt muss es darum gehen, bis Jahresende kurzfristige Hilfen zur Liquiditätssicherung und konkrete Förderprogramme aufzulegen. Es geht um Investitionen für Anlagen zur klimaneutralen Stahlproduktion bis zu einer Förderung von 50 Prozent der Investitionssumme.

 

Eine Corona Generation verhindern

Die Corona-Krise hat nicht nur Auswirkungen auf die bereits arbeitende Bevölkerung. Auch die Generation, die in das Berufsleben startet, ist stark von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Betriebe mussten ihre Produktion runterfahren, Lieferketten wurden auseinandergerissen und viele Kolleginnen und Kollegen befinden sich in der Kurzarbeit. Rund jeder zehnte der 492 befragten Betriebe im IG Metall Organisationsbereich (ganz Deutschland) zieht daraus den Schluss, in Zukunft weniger auszubilden. Auch die Chancen für dual Studierende, Werksstudierende und Praktikant*innen Stellen zu finden, werden schlechter.

Wir bei Vallourec bilden auch weiterhin so viele Menschen aus wie vor der Corona-Krise.

Christiane Brenner, zweite Vorsitzende der IG Metall betont: „Es darf keine ‚Generation Corona‘ unter den Auszubildenden und dual Studierenden geben.“ Es müssen Maßnahmen unternommen werden, um dramatische Langzeitfolgen, wie hohe Jugendarbeitslosigkeit zu vermeiden. Um solidarisch durch die Krise zu kommen und die Zukunftschancen der jungen Generation zu erhalten hat die IG Metall Jugend die Kampagne „ORGANiCEsolidarity“ ins Leben gerufen. In der Aktionswoche  „ORGANiCEsolidarity – Ausbildung und (duales) Studium sichern“, vom 28. September bis 2. Oktober finden deshalb zahlreiche dezentral organisierte Veranstaltungen in den Betrieben und in der Öffentlichkeit statt, die zeigen sollen, dass in der Krise auch eine Chance steckt, wenn alle solidarisch zusammenstehen.

Weitere Informationen findet Ihr auf der IG Metall Seite unter diesem Link