Arbeitszeitdebatte soll Mindestlohn aufweichen

Fast fünf Jahre, nachdem der Deutsche Bundestag den gesetzlichen Mindestlohn beschlossen hat, bekommen ihn nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) immer noch 1,8 Mio. Beschäftigte nicht. Der Grund? Die Arbeitgeber tricksen und der Staat lässt sie all zu oft gewähren. Besonders bei der Aufzeichnung und Einhaltung der Arbeitszeit besteht nicht erst bei diesem fünften Geburtstag erheblicher Handlungsdruck. mehr…

 

Innovativer mit Betriebsrat

Zahlreiche Studien zeigen, dass Mitbestimmung durch Betriebsräte den Beschäftigten – aber oft auch dem gesamten Unternehmen – Vorteile bringt. Mitbestimmte Unternehmen investieren beispielsweise mehr in die Weiterbildung und sind innovativer als Firmen ohne Betriebsrat.

Quelle: Hans-Böckler-Stiftung

Ingenieurinnen und Ingenieure

21 Prozent mehr Geld mit Tarif. Das verdienen Ingenieurinnen und Ingenieure. In Zahlen sind das ohne Tarifvertrag: 4.871 Euro, mit Tarifvertrag: 5.797 Euro in der Metall Industrie. (Vallourec gehört zur Eisen und Stahl Industrie).Medianwert des Bruttomonatsverdiensts.

IG Metall Düsseldorf-Neuss verzeichnet viele Eintritte

Zahl der Neumitglieder ist 2018 um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gewachsen.
Gute Tarifabschlüsse machen Gewerkschaftsmitgliedschaft attraktiv – Zeit statt Geld kommt in den Betrieben gut an.

Die IG Metall Düsseldorf-Neuss hat im vergangenen Jahr deutlich mehr neue Mitglieder gewonnen als im Jahr zuvor.
Im Jahr 2018 sind 1183 Beschäftigte in der Region in die IG Metall eingetreten. Das ist ein stolzes Plus von 27 Prozent
im Vergleich zu den Eintritten im Jahr 2017. Die hohe Zahl der Neuaufnahmen hat dazu geführt, dass die
IG Metall Düsseldorf-Neuss die Zahl ihrer Mitglieder im Betrieb um 0,4 Prozent steigern konnte. Ende Dezember 2018
verzeichnet die örtliche IG Metall insgesamt 23.089 Mitglieder.

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Tarifrunde Eisen- und Stahlindustrie 2019

In der dritten Verhandlungsrunde der Eisen und Stahl Industrie legten die Arbeitgeber wieder kein Angebot vor. Der Arbeitgeber lehnte alle Forderungen als total übertrieben ab. Bereits in der Nacht zum 1. Februar begannen die ersten Warnstreiks mit der Nachtschicht bei HKM, TKS und Arcelor in Duisburg.